Interzoo - es geht auf die Zielgerade

 

Die Vorfreude auf die Interzoo 2022 vom 24. bis 27. Mai in Nürnberg steigt: Die Veranstalterin Wirtschaftsgemeinschaft Zoologischer Fachbetriebe GmbH (WZF) bestätigt den Anmeldestand von rund 1.300 Ausstellern aus über 60 Ländern. Damit bietet die weltgrößte Fachmesse für Heimtierbedarf dem Fachpublikum auf einer Brutto-Ausstellungsfläche von rund 105.000 Quadratmetern einen einzigartigen globalen Marktüberblick über die neuesten Produkte für Hund, Katze, Fisch und Co.

 

„Trotz der Herausforderungen, die Covid-19 mit sich brachte, entwickelte sich der globale Heimtiermarkt in den letzten beiden Jahren gut“, erklärt Norbert Holthenrich, Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e. V. (ZZF), welcher der ideelle Träger der Interzoo ist. Seit Beginn der Pandemie seien die Lieferketten jedoch empfindlich gestört worden. Produktionsprobleme und Lieferengpässe waren die Folge. Die Interzoo sieht Holthenrich als Chance für neue Ausrichtungen und Geschäftsanbahnungen: „Hersteller und Einkäufer können sich wieder physisch auf der Weltleitmesse in Nürnberg treffen, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen und interessante Produkte zu entdecken.“

 

Die hohe Internationalität der Messe gewährleistet einen globalen Marktüberblick: Mehr als 80 % der Aussteller kommen aus dem Ausland. Am stärksten vertreten sind Italien, Großbritannien, die USA, die Niederlande und Spanien. Insgesamt wird es 11 – teils vergrößerte – Länderpavillons geben und zwar aus Brasilien, Großbritannien, Indien, Italien, Kanada, Singapur, Taiwan, Tschechien, den USA und in diesem Jahr neu aus Frankreich und Südkorea.

 

Einen Zuwachs an Flächenanmeldungen bei den Messeständen verzeichnet die WZF aus einigen europäischen Ländern, etwa aus der Türkei (+114 %) und aus Spanien (+15 %) mit ihren jeweils rund 60 Ausstellern. Aus Übersee kommt eine stärkere Nachfrage zum Beispiel durch Südkorea (+33 %) und Indien (+22 %) mit jeweils gut über 20 bzw. 40 Ausstellern.

 

Aufteilung der Segmente

Wie schon in der Vergangenheit widmet sich der größte Anteil an angebotenen Produkten den Artikeln für Hunde und Katzen (47 %), gefolgt von denen für Kleintiere und Nager (10 %) sowie für Ziervögel und Aquaristik (je 8 %). Das Sortiment mit Ergänzungsartikeln für den Zoofachhandel liegt bei 6 %, ebenso wie das der Petfood Technologie. Artikel für Tiere im Garten belaufen sich auf 5 %, gefolgt von kleineren Anteilen an weiteren Segmenten wie Fachliteratur, Ladeneinrichtungen und Verpackungen.